Migration is not a crime.

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Der diesjährige Stickerwettbewerb gegen Rechts ist vorbei. Online wurde wurde für über 250 Motive abgestimmt, hier die Top 10. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der INnUp Druckerei aus Bremen.

Danke, Kraftfuttermischwerk!

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„Flüchtlinge – Aufnehmen oder Abschieben?“ [WDR]

ARD

Immer mehr Menschen fliehen nach Europa. Die Politik scheint mit den Problemen überfordert. Draußen auf dem Mittelmeer kentern Flüchtlingsboote und ertrinken Menschen, weil die legalen Wege nach Europa verbaut sind.
Längst fordern Experten, Hilfsorganisationen, Kirchen und Lokalpolitiker ein Umdenken. Der Film stellt die Asyl- und Flüchtlingspolitik in vielen Bereichen auf den Prüfstand und berichtet auch über die aktuelle Situation in den Kommunen.
Einwanderung könnte unserer Gesellschaft einen Mehrwert bieten, auch durch Fachkräfte, die vielerorts fehlen.
„Warum musste meine Schwester sterben? Sie wollte doch nur in Frieden leben!“ Diese Frage stellt sich die Hamburger Übersetzerin Nila A. immer wieder. Ihre Schwester starb im Mittelmeer, mit ihr ertranken zehn weitere Menschen. „Sie hat noch versucht, ihren kleinen Sohn zu retten. Viele Mütter sind mit ihren Kindern untergegangen“, erzählt die gebürtige Afghanin. In den Nachrichten ist das nur eine Randnotiz, dabei steht hinter jedem toten Flüchtling eine persönliche Geschichte.
Während mancherorts Anwohner Angst vor den Fremden haben, während Hausbesitzer gegen Asylbewerberheime klagen, weil sie behaupten, ihre Immobilien würden im Wert verfallen, kämpfen anderenorts immer mehr freiwillige Unterstützer.

Islam-Gegner und rechte Szene: Pegida ist die neue Abkürzung für „Ausländer raus“ (Spiegel)

Spiegel

„Demonstrationen gegen „Islamisierung“ sind dringend notwendig. Ob in Nordafrika, Iran, im syrischen Bürgerkrieg oder den palästinensischen Gebieten, selbst im Nato-Land Türkei verfolgen radikale Islamisten, was nicht ihren autoritär-konservativen Wertvorstellungen entspricht. Eine breite Bewegung gegen die religiöse, kulturelle und politische Homogenisierung wäre in diesen Ländern zu begrüßen.

Aber in Dresden? Hier täten allenfalls Solidaritätsbekundungen mit allen not, die durch Islamisten bedroht werden. Dennoch treibt eine Bewegung „Patriotischer Europäer gegen Islamisierung“ (Pegida) die Menschen zu Tausenden auf die Straße.

Die abendlichen Kundgebungen dienen indessen nicht der Solidarität, sondern der Abgrenzung von „fremden Konflikten“. Anstoß für die Aktionen „gegen Islamisierung“ sei eine Demonstration von PKK-Anhängern in Dresden gewesen, gab Initiator Lutz Bachmann zu Protokoll. Dass diese im Mittleren Osten gegen Islamisten kämpft, spielte für ihn keine Rolle. Bei Pegida heißt es schlicht: Keine „Glaubens- und Stellvertreterkriege auf deutschem Boden“. Pegida geht es nicht um analytische Präzision, vielmehr appelliert man an das „Herr-im-Haus-Gefühl“.“

Faktencheck zur Einwanderung: Zahlen gegen Vorurteile (SZ)

SZ

Anhand vieler Statistiken werden folgende Fakten belegt und erläutert:

  • Europa nimmt nur einen Bruchteil der Flüchtlinge weltweit auf.
  • Deutschland nimmt im europaweiten Vergleich am meisten Flüchtlinge auf, doch die Werte relativieren sich, wenn man die Einwohnerzahlen berücksichtigt.
  • Einwanderer entlasten die Sozialkassen jedes Jahr mit Tausenden Euro.

Fremd im eigenen Land – Sinti in Deutschland (WDR)

WDR

Fremd im eigenen Land – Sinti in Deutschland

14.11.2014 | 43:37 Min. | Verfügbar bis 14.11.2015 | Quelle: WDR

„Wir Sinti wollen nicht länger fremd im eigenen Land sein“, sagt Ricardo Laubinger. Seine Heimat ist Hildesheim, wo die Sinti 1407 erstmals urkundlich erwähnt wurden. „Harz- und Heide-Zigeuner“ nannten sich die Laubingers früher. Im Sommer gingen sie auf Reisen, um als Händler und Handwerker ihren Lebensunterhalt zu verdienen, auch der 1959 geborene Ricardo ging noch hausieren.

Offener Brief an „besorgte Bürger“ die Ende 2014 gegen Islamisierung und Asylantenheime demonstrieren.

lower class

„GEHT MAL AUF´N KAFFEE BEI ALI UND FATMA STATT DIE GANZE ZEIT VOR IRGENDWELCHEN INTERNETRASSISTENBLOGS ZU HOCKEN!“

Beim Lower Class Mag ist ein sehr lesenswerten offenen Brief an all jene “besorgten Bürger” geschrieben worden, von denen es von Woche zu Woche immer mehr zu geben scheint: Geht mal auf’n Kaffee bei Ali und Fatma statt die ganze Zeit vor irgendwelchen Internetrassistenblogs zu hocken.

Offener Brief an „besorgte Bürger“ die Ende 2014 gegen Islamisierung und Asylantenheime demonstrieren. weiterlesen