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„Flüchtlinge – Aufnehmen oder Abschieben?“ [WDR]

ARD

Immer mehr Menschen fliehen nach Europa. Die Politik scheint mit den Problemen überfordert. Draußen auf dem Mittelmeer kentern Flüchtlingsboote und ertrinken Menschen, weil die legalen Wege nach Europa verbaut sind.
Längst fordern Experten, Hilfsorganisationen, Kirchen und Lokalpolitiker ein Umdenken. Der Film stellt die Asyl- und Flüchtlingspolitik in vielen Bereichen auf den Prüfstand und berichtet auch über die aktuelle Situation in den Kommunen.
Einwanderung könnte unserer Gesellschaft einen Mehrwert bieten, auch durch Fachkräfte, die vielerorts fehlen.
„Warum musste meine Schwester sterben? Sie wollte doch nur in Frieden leben!“ Diese Frage stellt sich die Hamburger Übersetzerin Nila A. immer wieder. Ihre Schwester starb im Mittelmeer, mit ihr ertranken zehn weitere Menschen. „Sie hat noch versucht, ihren kleinen Sohn zu retten. Viele Mütter sind mit ihren Kindern untergegangen“, erzählt die gebürtige Afghanin. In den Nachrichten ist das nur eine Randnotiz, dabei steht hinter jedem toten Flüchtling eine persönliche Geschichte.
Während mancherorts Anwohner Angst vor den Fremden haben, während Hausbesitzer gegen Asylbewerberheime klagen, weil sie behaupten, ihre Immobilien würden im Wert verfallen, kämpfen anderenorts immer mehr freiwillige Unterstützer.

Faktencheck zur Einwanderung: Zahlen gegen Vorurteile (SZ)

SZ

Anhand vieler Statistiken werden folgende Fakten belegt und erläutert:

  • Europa nimmt nur einen Bruchteil der Flüchtlinge weltweit auf.
  • Deutschland nimmt im europaweiten Vergleich am meisten Flüchtlinge auf, doch die Werte relativieren sich, wenn man die Einwohnerzahlen berücksichtigt.
  • Einwanderer entlasten die Sozialkassen jedes Jahr mit Tausenden Euro.

SPEZIAL: 50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei

Ein Spezial der Bundeszentrale für politische Bildung zu 50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
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Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute, 50 Jahre später, gehört deutsch-türkisches Zusammenleben zur Alltagsrealität in Deutschland – von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin.